Ist ein Penisring gefährlich?

Der Erektionsring kann viel bewirken, aber die Ängste scheinen groß. Wir klären auf!

Penisringe dienen als Sexspielzeug und wirken zugleich bei einer medizinischen Indikation. Sie können bei leichter bis mittelschwerer erektiler Dysfunktion Abhilfe schaffen. Wir erklären euch warum! Penisringe, oder auch Potenzringe genannt, haben ein einfaches Prinzip: Das Blut wird im Penis/Schwellkörper gestaut und der Ring verhindert das Zurückfließen des Blutes. Die Venen werden sanft abgedrückt, der Penis bleibt länger steif und nimmt aufgrund des Druckes an Härte und Größe zu. 

Als Spielzeug können Penisringe, gerade wenn man sie um den Hodensack trägt, den Orgasmus verstärken.

 

Wie wird der Penisring angewendet?

Er wird über den noch nicht oder nur leicht erigierten Penis gezogen. Der Ring soll zunächst locker sitzen und erst dann stramm anliegen, wenn das Blut in die Schwellkörper geflossen ist. Wenn er richtig sitzt, verhindert er das Zurückfließen des Blutes und sorgt für eine längere und verbesserte Erektion.

Ringe können an drei Stellen des besten Stückes angebracht werden:

1. vor dem Hoden an der sogenannten Peniswurzel

2. hinter dem Hoden, nachdem er über Penis und auch Hoden gezogen wurde

3. direkt hinter der Eichel

Jede Position kann eine individuelle Wirkung haben, der um den Hoden getragene Ring z. B. kann den Orgasmus verzögern und auch intensivieren. Aber da jeder Mensch sehr unterschiedliche Empfindungen besitzt, mache dir dein eigenes Bild und teste die verschiedenen Positionen.

Wichtig ist, dass ein Erektionsring nicht länger als 30 min getragen wird, ein zu langer Blutstau kann bewirken, dass ein Penisring gefährlich wird. Hält der Blutstau zu lange an, ist das Gewebe überfordert und kann dauerhaft geschädigt werden, was dann wiederum zu einer unwiderruflichen Impotenz führen kann. 

 

Wie kann ich die richtige Größe ermitteln?

Penisringe gibt es in unterschiedlichsten Größen und Materialien. Um vor dem Regal nicht zu verzweifeln, geben wir dir einige Tipps an die Hand. Metall, Leder und andere starre Materialien sollten für dich als Neuling Tabu sein. Für Einsteiger ist ein Erektionsring aus dehnbarem Material wichtig, um ein Gefühl für die richtige Größe zu bekommen. Flexibles Material verzeiht Rechenfehler und kann im schlimmsten Fall auch schnell durchgeschnitten werden.

 

Wir empfehlen das Set POTENZplus mit drei verschiedenen Größen oder den größenverstellbaren ERECTOmed. So kann man locker beginnen und dann je nach Empfinden entweder eine kleinere Größe wählen oder den Ring straffer einstellen. Bitte niemals zu eng schnüren, denn das Glied muss auch noch mit Sauerstoff versorgt werden, du willst ihn ja schließlich nicht ersticken.

Wenn die richtige Größe ermittelt wurde, ist auch das Entfernen problemlos möglich.

 

Schadet der Penisring bei der Benutzung mit Kondom?

Nein er schadet nicht und kann sogar helfen! Denn wenn man das Kondom anlegt und anschließend den Ring, kann dieser das Kondom fixieren und für sicheren Halt sorgen.

Kann man einen Erektionsring selber machen?

Bei der Recherche nach dem perfekten Potenzring, wirst du auf Anleitungen zum Selbermachen stoßen, aber bitte unterdrücke deine handwerklichen Fähigkeiten. Das gesundheitliche Risiko ist bei fehlerhafter Umsetzung einfach zu hoch und extra konzipierte Hilfsmittel sind auch nicht teuer.

 

Fazit: Ist ein Penisring gefährlich? Nein, richtig angewendet ist er ein super Hilfsmittel!

Die Anwendung ist einfach, die Kosten zu vernachlässigen und der Effekt dafür aber sehr hoch. Von uns gibt es ein „Daumen hoch“. Wichtig beim Kauf ist auf eine gute Qualität zu achten. Er sollte dehnbar, aus medizinischem Silikon und ohne Giftstoffe sein. Lasse die Finger von Kunststoff/Gummi, denn sonst sind die enthaltenen Weichmacher das einzig Gefährliche für dein bestes Stück.

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